Illustration: Mangel an Studentenunterkünften in der Schweiz: Die Unterkunft beim Gastgeber als...

Wohnungsknappheit für Studierende in der Schweiz: Die Unterkunft beim Gastgeber als Lösung für die Krise zum Semesterstart 2026

Von Claire Morel Aktualisiert am 02/09/2026

Der Studienbeginn im September 2026 verspricht für Tausende von Studierenden und jungen Berufstätigen eine wahre Herausforderung zu werden. Mit Leerstandsquoten, die in den grossen Universitätsstädten historisch niedrige Werte erreichen, gleicht die Suche nach einer Bleibe einer Meisterleistung. Bei Roomlala beobachten wir eine wachsende Sorge angesichts dieser Wohnungsnot in der Schweiz, die die neue Generation hart trifft. Angesichts explodierender Mieten und eines so gut wie nicht existierenden Angebots an Studios wenden sich immer mehr junge Menschen menschlicheren und kostengünstigeren Alternativen zu. In diesem angespannten Kontext erweist sich die langfristige Unterkunft beim Gastgeber nicht mehr als Plan B, sondern als die pragmatische und solidarische Lösung schlechthin. Eine Analyse dieser beispiellosen Krise und der Lösungen, die Ihnen für den Studienbeginn 2026 zur Verfügung stehen.

Der kritische Zustand des Immobilienmarktes: Die Wohnungsnot in der Schweiz im Jahr 2026

Die im Juni 2026 von den kantonalen statistischen Ämtern veröffentlichten Zahlen sind eindeutig und bestätigen eine rasche Verschlechterung des Immobilienmarktes in den urbanen Zentren. Es ist wichtig anzumerken, dass diese Krise nicht das gesamte Schweizer Territorium gleichermassen betrifft. Periphere Gemeinden und ländliche Gebiete bewahren eine gewisse Dynamik, doch die grossen Universitätszentren bündeln alle Spannungen. Diese starke Konzentration der Nachfrage schafft ein grosses Ungleichgewicht, das durch Neubauten kaum ausgeglichen werden kann.

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Alarmierende Statistiken in den grossen Universitätsstädten

In Genf ist die Situation besonders kritisch geworden. Die Leerstandsquote ist im Juni 2026 auf 0,31 % gefallen und markiert damit den tiefsten Stand seit 2011. Im gesamten Kanton gibt es nur noch 793 verfügbare Wohnungen – ein Tropfen auf den heissen Stein angesichts des ständigen Zustroms neuer Einwohner und internationaler Studierender. Die Suche nach einer Studentenunterkunft in Genf 2026 gleicht daher einer wahren Suche nach dem Heiligen Gral, die monatelange Vorbereitung und einwandfreie Bewerbungsunterlagen erfordert.

Die Lage im Kanton Waadt ist mit einer Leerstandsquote von 0,87 % ebenso besorgniserregend. Obwohl dieser Wert etwas höher liegt als in Genf, bleibt er dramatisch unter der von Immobilienexperten als Gleichgewichtsschwelle festgelegten Marke von 1,5 %. Studierende der UNIL und der EPFL sehen sich oft gezwungen, ihre Suche weit über die Lausanner Agglomeration hinaus auszudehnen, was ihre täglichen Pendelzeiten erheblich verlängert.

Auch die Metropolregion Zürich bleibt nicht verschont. Mit einer Leerstandsquote, die 2026 bei rund 0,48 % stagniert, bleibt die Schweizer Wirtschaftsmetropole eine der teuersten und unzugänglichsten Städte Europas für junge Menschen. Der Druck auf kleine Wohnflächen ist dort so gross, dass selbst junge Berufstätige mit gutem Einkommen kaum eine Wohnung finden, was Studierende auf immer prekärere Lösungen zurückgreifen lässt.

Ein Markt mit zwei Geschwindigkeiten und der Rückgang von Wohngemeinschaften

Die aktuelle Krise hat ein sehr ausgeprägtes Phänomen des Marktes mit zwei Geschwindigkeiten beleuchtet. Einerseits profitieren Mieter, die seit mehreren Jahren in ihren Wohnungen leben, dank alter Mietverträge von relativ moderaten Mieten. Andererseits sehen sich Markteinsteiger bei einer Neuvermietung mit unerschwinglichen Preisen konfrontiert. Diese Kluft benachteiligt direkt junge Menschen, die per Definition neue Mietverträge abschliessen müssen.

Parallel dazu erleben wir eine drastische Bremse bei der Gründung neuer Wohngemeinschaften. Traditionell schlossen sich Studierende zusammen, um grosse Wohnungen zu mieten. Doch die Knappheit an Familienwohnungen mit 3 bis 5 Zimmern auf dem aktuellen Markt verhindert die Bildung dieser Gruppen. Familien behalten ihre grossen Wohnungen länger, und die wenigen grossen Wohnungen, die auf den Markt kommen, erreichen abschreckende Preise. Eine Wohngemeinschaft in Zürich oder Genf in einer klassischen Wohnung zu finden, ist für eine Gruppe von Studierenden ohne wohlhabende Schweizer Bürgen zu einer nahezu unmöglichen Mission geworden.

Genau diese Lähmung des traditionellen Marktes veranlasst Mietinteressenten dazu, ihre Wohnform zu überdenken. Angesichts der Unmöglichkeit, neue eigenständige Wohngemeinschaften zu gründen, wird die Integration in einen bereits bestehenden Haushalt zum logischsten und beruhigendsten Weg.

Die Unterkunft beim Gastgeber: Eine pragmatische und menschliche Alternative

Angesichts dieser trüben Aussichten erweist sich die Unterkunft beim Gastgeber als naheliegende Lösung. Dieses Modell, das lange Zeit als Reservat für Kurzaufenthalte oder ausländische Studierende im Rahmen von Sprachaufenthalten galt, hat sich stark demokratisiert. Bei Roomlala verzeichnen wir einen spektakulären Anstieg an Angeboten und Gesuchen für diese Art von Unterkunft, die perfekt auf die Herausforderungen des Jahres 2026 antwortet.

Unbestreitbare wirtschaftliche Vorteile für beide Seiten

In einem Kontext der Inflation und kontinuierlich steigender Nebenkosten stellt die Unterkunft beim Gastgeber eine finanzielle Entlastung dar. Für Studierende oder junge Berufstätige ist dies die Garantie für eine kontrollierte Miete, die oft 30 bis 50 % unter dem Preis eines eigenständigen Studios auf dem freien Markt liegt. Zudem sind die Nebenkosten (Wasser, Strom, Internet) in der Regel im Preis inbegriffen, was böse Überraschungen am Monatsende vermeidet.

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Ein Studentenzimmer in Lausanne beim Gastgeber wird heute für etwa 600 bis 800 CHF pro Monat inklusive aller Nebenkosten gehandelt. Im Vergleich dazu kostet ein 20-Quadratmeter-Studio in derselben Gegend leicht über 1200 CHF, ohne Berücksichtigung der Energiekosten und diverser Abonnements. Für ein Studentenbudget ist dieser Unterschied enorm und erlaubt es, sich auf das Studium zu konzentrieren, statt auf zehrende Teilzeitjobs.

Auf der Seite des Gastgebers, sei es Eigentümer oder Hauptmieter, ermöglicht die Vermietung eines ungenutzten Zimmers ein nicht unerhebliches Zusatzeinkommen. Dieser finanzielle Zuschuss hilft dabei, die steigenden Lebenshaltungskosten und Krankenkassenprämien zu bewältigen, während gleichzeitig ungenutzter Raum rentabel gemacht wird. Es ist ein Win-Win-Wirtschaftsmodell, das perfekt in die Ära der Sharing Economy passt.

Ein solidarisches Vorgehen gegen die Isolation

Jenseits des rein finanziellen Aspekts hat die langfristige Unterkunft beim Gastgeber eine grundlegende menschliche Dimension. Die Wohnungsnot geht oft mit einer sozialen Krise einher, bei der sich junge Menschen in winzigen Wohnungen am Stadtrand isoliert fühlen. Bei einem Gastgeber zu wohnen bedeutet, soziale Kontakte zu knüpfen. Für einen jungen Menschen, der in einer neuen Stadt ankommt, ist es die Chance, einen Ankerpunkt zu haben, einen Ratschlag zu den Quartieren zu erhalten oder einfach jemanden zu haben, mit dem man sich am Ende des Tages austauschen kann.

Diese generationenübergreifende Solidarität ist besonders wertvoll. Wir sehen viele Senioren mit grossen Familienhäusern, die nach dem Auszug der Kinder leer stehen und sich dazu entschliessen, Studierende aufzunehmen. Dies bringt ihnen eine beruhigende Präsenz, eine Rentenaufbesserung und eine neue Dynamik in ihren Alltag. Es ist eine direkte Antwort auf die Isolation älterer Menschen und die Prekarität unter Studierenden.

Bei Roomlala setzen wir alles daran, diese auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt basierenden Begegnungen zu erleichtern. Detaillierte Profile und Bewertungen früherer Mieter helfen sicherzustellen, dass die Erwartungen beider Seiten übereinstimmen, was ein harmonisches und bereicherndes Zusammenleben garantiert.

Der rechtliche Rahmen in der Schweiz: Was man wissen sollte, bevor man loslegt

Obwohl die Unterkunft beim Gastgeber eine hervorragende Lösung ist, darf dies nicht zu Lasten gesetzlicher Regeln gehen. Die Schweiz verfügt über einen präzisen Rechtsrahmen für die Vermietung und Untervermietung. Bei Roomlala begleiten wir unsere Nutzer, damit jeder Vertrag ordnungsgemäss abgeschlossen wird, was die Sicherheit von Mieter und Gastgeber gewährleistet.

Untervermietung: Die goldenen Regeln für Hauptmieter

Es ist entscheidend zu verstehen, dass Sie als Mieter Ihrer Wohnung zwar das Recht haben, ein Zimmer unterzuvermieten, dies jedoch unter strengen Bedingungen erfolgt, die durch das Schweizer Obligationenrecht (Art. 262 OR) festgelegt sind. Die absolute Grundregel ist, die vorherige Zustimmung Ihres Vermieters oder der Verwaltung einzuholen. Diese Zustimmung darf Ihnen nur aus triftigen Gründen verweigert werden, beispielsweise wenn Sie sich weigern, die Bedingungen der Untervermietung mitzuteilen, oder wenn diese für den Eigentümer erhebliche Nachteile mit sich bringt.

Der zweite grundlegende Punkt betrifft den Preis. Das Schweizer Gesetz verbietet es formell, einen missbräuchlichen Gewinn auf Kosten des Untermieters zu erzielen. Die für das Zimmer verlangte Miete muss proportional zur Gesamtmiete der Wohnung sein, unter Berücksichtigung der belegten Fläche, des Zugangs zu den Gemeinschaftsräumen und eines möglichen Aufschlags für die Möblierung (in der Regel zwischen 10 und 20 % geschätzt).

Hier ein klares Anwendungsbeispiel: Wenn Sie eine 4-Zimmer-Wohnung für 2000 CHF pro Monat mieten und ein möbliertes Zimmer untervermieten, das 25 % der Gesamtfläche ausmacht, können Sie dieses Zimmer nicht für 1200 CHF berechnen. Die Miete sollte bei etwa 500 bis 600 CHF liegen, inklusive Nebenkosten und Amortisation der Möbel. Die Nichtbeachtung dieser Regel kann zur Kündigung Ihres eigenen Mietvertrags führen.

Sicherheit und Gelassenheit mit Roomlala

Egal ob Sie Eigentümer oder Hauptmieter sind, das Aufsetzen eines schriftlichen Vertrags ist unerlässlich, selbst bei einer Vermietung für nur wenige Monate. Dieses Dokument sollte klar die Miethöhe, die Verteilung der Nebenkosten, die Hausregeln und die Kündigungsbedingungen festlegen. Die Kündigungsfrist für ein möbliertes Zimmer ist in der Regel kurz, was beiden Seiten eine geschätzte Flexibilität bietet.

Bei Roomlala sichern wir den gesamten Prozess ab. Zahlungen erfolgen online auf sichere Weise, was Streitigkeiten wegen unbezahlter Mieten oder nicht zurückgezahlter Kautionen vermeidet. Zudem erlaubt unsere Plattform das Filtern von Profilen und die Identitätsprüfung, um vom ersten Kontakt an ein Vertrauensklima zu schaffen. Wir stellen ausserdem an die Schweizer Gesetzgebung angepasste Vertragsmuster zur Verfügung, um Ihnen das Leben zu erleichtern.

Durch die Einhaltung dieser einfachen Regeln wird die Unterkunft beim Gastgeber zu einer entspannten Erfahrung. Sie ermöglicht es, den Stress bei Sammelbesichtigungen zu vermeiden, bei denen Dutzende Kandidaten sich um dasselbe Studio reissen, und stattdessen einen direkten, respektvolleren und menschlicheren Ansatz zu verfolgen.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Suche oder Aufnahme im Jahr 2026

Um sich erfolgreich auf diesem äusserst angespannten Immobilienmarkt zu bewegen, ist es notwendig, die richtigen Strategien anzuwenden. Egal, ob Sie für den Studienbeginn nach einem Zimmer suchen oder planen, Gastgeber zu werden, hier sind unsere Expertentipps, um Ihre Erfolgschancen zu maximieren.

Strategien für Studierende und junge Berufstätige auf der Suche

Die erste Regel ist die Vorbereitung, aber auch die Offenheit. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf die Innenstadt. Das Schweizer öffentliche Verkehrsnetz (SBB, Trams, Busse) gehört zu den leistungsfähigsten der Welt. Erweitern Sie Ihre Suche auf die peripheren Gemeinden. Suchen Sie beispielsweise in Renens, Prilly oder Écublens statt im Zentrum von Lausanne, oder erkunden Sie Lancy und Vernier statt Genf Zentrum, um Ihre Optionen erheblich zu erweitern und gleichzeitig Ihr Budget zu schonen.

Pflegen Sie anschliessend Ihr Profil auf Roomlala. Betrachten Sie es als einen richtigen Lebenslauf als Mieter. Verwenden Sie ein sympathisches Foto, beschreiben Sie Ihre Lebensgewohnheiten (sind Sie eher ruhig, lernfleissig, ein Frühaufsteher?), Ihre Leidenschaften und was Sie sich von einem Zusammenleben erwarten. Gastgeber achten sehr auf das zwischenmenschliche Verhalten. Eine persönliche Nachricht, in der Sie erklären, warum Sie genau bei dieser Person wohnen möchten, wird immer eine grössere Wirkung haben als eine allgemeine Anfrage.

  • Bereiten Sie Ihre Unterlagen vor: Halten Sie immer eine Kopie Ihres Ausweises, eine Studienbescheinigung oder einen Arbeitsvertrag und, falls möglich, Referenzen von ehemaligen Vermietern bereit.
  • Seien Sie transparent: Wenn Sie am Wochenende spät heimkommen oder Allergien haben, geben Sie dies von Anfang an an, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Schlagen Sie einen Dienstleistungsaustausch vor: Manchmal kann eine Mietreduktion gegen Babysitting, Hilfe bei Hausaufgaben oder Gartenarbeit ausgehandelt werden.

Tipps für potenzielle Gastgeber

Wenn Sie ein freies Zimmer haben, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um loszulegen. Beginnen Sie mit der Vorbereitung des Raums: Das Zimmer sollte sauber sein, frei von unnötigen persönlichen Gegenständen und mit den wichtigsten Dingen ausgestattet sein (ein gutes Bett, ein Schreibtisch, Stauraum und eine hochwertige WLAN-Verbindung, die für Studierende unerlässlich ist). Ein einladendes und neutrales Zimmer ermöglicht es dem Mieter, sich sofort wohlzufühlen.

Legen Sie einen fairen und attraktiven Preis fest. Informieren Sie sich über die in Ihrer Nachbarschaft auf Roomlala üblichen Preise. Ein angemessener Preis garantiert Ihnen zahlreiche Anfragen, wodurch Sie die Wahl des Kandidaten haben, der am besten zu Ihrem Lebensstil passt. Zögern Sie nicht, beim ersten Treffen klare Hausregeln festzulegen (Nutzung der Küche, Waschzeiten, Umgang mit Gästen), um eine solide Basis zu schaffen.

Setzen Sie schliesslich auf Kommunikation. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Zusammenleben liegt im Dialog. Organisieren Sie ein Videogespräch oder ein Treffen vor Ort, bevor Sie die Buchung bestätigen. Stellen Sie Fragen zum Tagesrhythmus des Kandidaten. Indem Sie einen Studenten oder einen jungen Berufstätigen aufnehmen, vermieten Sie nicht nur Quadratmeter, sondern beteiligen sich aktiv an der Lösung der Wohnungsnot in der Schweiz und erleben gleichzeitig eine bereichernde menschliche Erfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Puis-je sous-louer ma chambre si je suis moi-même locataire en Suisse ?
Oui, le Code des obligations suisse (art. 262) autorise la sous-location, mais vous devez obligatoirement obtenir le consentement de votre bailleur. De plus, vous ne devez pas réaliser de profit abusif sur le loyer demandé au sous-locataire.
Quels sont les avantages d'une chambre chez l'habitant par rapport à un studio classique ?
La chambre chez l'habitant est beaucoup plus économique (souvent 30 à 50 % moins chère), les charges comme internet et l'électricité sont généralement incluses, et elle permet de briser l'isolement en créant du lien social, un atout majeur face à la crise actuelle.
Dans quelles villes suisses la pénurie de logements étudiants est-elle la plus forte en 2026 ?
La pénurie est particulièrement sévère dans les grands centres universitaires. En juin 2026, le taux de vacance a chuté à 0,31 % à Genève, 0,48 % à Zurich et 0,87 % dans le canton de Vaud (Lausanne).
Est-il obligatoire de signer un contrat pour une chambre chez l'habitant ?
Bien que la loi suisse n'exige pas toujours la forme écrite, il est fortement recommandé de signer un contrat de location ou de sous-location pour définir clairement le loyer, les charges, les règles de vie et le préavis.

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