Während sich der Studienbeginn 2026 in der Schweiz nähert, weht ein Wind der Besorgnis über die Schweizer Campus. Eine Unterkunft zu finden, ist für Tausende junger Menschen zu einer wahren Herkulesaufgabe geworden. Bei Roomlala beobachten wir täglich die direkten Folgen dieser beispiellosen Situation: Der Wohnraummangel für Studierende in der Schweiz verschärft sich und lässt viele Studierende wenige Wochen vor Semesterbeginn in völliger Ungewissheit zurück.
In den grossen Universitätsstädten wie Genf, Lausanne oder Zürich hat die Anspannung auf dem Immobilienmarkt historische Höchststände erreicht. Die Wartelisten für Studentenwohnheime werden unaufhaltsam länger, während Wohnungen auf dem freien Markt zu exorbitanten Preisen vergeben werden. Studierende, die oft über begrenzte Budgets verfügen, stehen bei dieser Wohnungskrise, die sich langfristig festzusetzen scheint, an vorderster Front.
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Doch angesichts dieser trüben Lage entstehen mit Nachdruck solidarische und kostengünstige Alternativen. Die Vermietung einer Unterkunft beim Gastgeber setzt sich heute nicht mehr nur als Plan B durch, sondern als lebenswichtige, menschliche und gesetzlich bestens geregelte Lösung. Wir erklären Ihnen, warum das Teilen des Alltags mit einem Einheimischen die beste Antwort auf den Mietpreisanstieg in der Schweiz für das kommende akademische Jahr ist.
Die Immobilienkrise und den Mietpreisanstieg in der Schweiz verstehen
Ein stabiler Referenzzinssatz, aber steigende Mieten
Um das Ausmass des Problems zu erfassen, muss man sich mit den aktuellen wirtschaftlichen Mechanismen befassen. Im Juni 2026 kündigte das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) an, den hypothekarischen Referenzzinssatz bei 1,25 % zu belassen. Theoretisch sollte diese Stabilität die Mieter beruhigen. Es ist jedoch entscheidend, sich nicht zu täuschen: Diese Stagnation des Zinssatzes führt keineswegs zu einem allgemeinen Rückgang der Mieten, ganz im Gegenteil.
Die Realität vor Ort ist deutlich härter, insbesondere bei neuen Mietverträgen. Die Schweiz leidet unter einem chronischen Mangel an Neubauten. Angesichts eines anhaltenden Bevölkerungswachstums und der unbestreitbaren Attraktivität der Wirtschafts- und Universitätszentren explodiert die Nachfrage. Dieses tiefe Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führt zu einem kontinuierlichen Mietpreisanstieg in der Schweiz bei neuen Mietverträgen, was junge Menschen beim Markteintritt schwer belastet.
In Genf, Lausanne und Zürich erreichen die Preise Rekordwerte. Immobilienverwaltungen erhalten Dutzende, wenn nicht Hunderte von Bewerbungen für das kleinste verfügbare Studio. In diesem ultrakompetitiven Umfeld hat ein Studentendossier, selbst wenn es von soliden Bürgen unterstützt wird, oft Mühe, gegen die Bewerbungen von jungen Berufstätigen oder Paaren mit regelmässigem und hohem Einkommen zu bestehen.
Ein völlig gesättigter studentischer Mietmarkt
Die Situation ist umso kritischer, da die Infrastrukturen für Studierende gesättigt sind. Historische Stiftungen und Genossenschaften wie die FMEL (Stiftung für Studierendenwohnungen in Lausanne) oder das WOKO in Zürich sind regelrecht überlaufen. Die Wartezeiten betragen mittlerweile Semester oder sogar Jahre, was viele Studienanfänger ohne jede Aussicht auf eine institutionelle Unterkunft zurücklässt.
Auf dem freien Markt sieht die Lage kaum besser aus. Eine einfache Wohngemeinschaft zu finden, grenzt an ein Wunder. Derzeit kostet ein Standardzimmer auf dem freien Markt in einer grossen Schweizer Universitätsstadt oft zwischen 800 und 1 200 CHF pro Monat. Diese astronomischen Beträge schmälern das Budget der Studierenden erheblich und zwingen sie manchmal dazu, neben dem Studium Teilzeit zu arbeiten, oder schlimmer noch, ihr Studium aufzugeben.
Genau hier zeigt die Suche nach einer klassischen Wohngemeinschaft für Studierende in Genf oder Lausanne ihre Grenzen. Solidarische Mietverträge, die Anforderungen von Immobilienagenturen und die Seltenheit grosser Wohnungen machen die Gründung neuer Wohngemeinschaften äusserst schwierig. Es ist daher dringend notwendig, sich dem bestehenden und untergenutzten Immobilienbestand zuzuwenden: ungenutzte Zimmer bei Privatpersonen.
Die Unterkunft beim Gastgeber: Das Heilmittel gegen den Wohnraummangel für Studierende in der Schweiz
Angesichts dieser alarmierenden Feststellung sind wir bei Roomlala davon überzeugt, dass die Lösung in der generationenübergreifenden Hilfe und der Optimierung von Wohnraum liegt. Eine Unterkunft beim Gastgeber zu mieten, bietet eine unvergleichliche Flexibilität. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mietverträgen, die ein langfristiges Engagement und aufwendige administrative Schritte erfordern (drei Monatsmieten Kaution, Betreibungsregisterauszug usw.), ermöglicht die Unterkunft beim Gastgeber einen schnellen Einzug und Verträge, die auf den studentischen Rhythmus (semester- oder jahresweise) angepasst sind.
Der finanzielle Aspekt ist natürlich das wichtigste Argument. Durch das Mieten eines Zimmers bei einer Privatperson erhält der Studierende Zugang zu einer möblierten Unterkunft, oft inklusive aller Nebenkosten (Wasser, Strom, Internet), zu einem Preis, der deutlich unter dem des freien Marktes liegt. Diese Budgetkontrolle ist essenziell, damit sich junge Menschen voll auf ihren akademischen Erfolg konzentrieren können, ohne in der Angst vor schwierigen Monatsenden zu leben.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Lucas, Masterstudent an der UNIGE (Universität Genf). Nach monatelanger erfolgloser Suche nach einer Wohngemeinschaft für Studierende in Genf oder Lausanne entschied er sich über Roomlala für eine Unterkunft beim Gastgeber. Für 650 CHF im Monat wohnt er bei Sylvie, einer dynamischen Rentnerin, die seit dem Auszug ihrer Kinder ein grosses Zimmer frei hat. Lucas hat sein Wohnungsbudget nicht nur halbiert, sondern profitiert zudem von einer ruhigen Umgebung, die ideal zum Lernen ist.
Über den wirtschaftlichen Aspekt hinaus steht das menschliche Abenteuer im Vordergrund. Die Vereinsamung von Studierenden ist ein zunehmendes Übel. Die Ankunft in einer neuen Stadt, manchmal in einem neuen Land, kann verunsichernd sein. Bei einem Gastgeber zu leben bedeutet, eine wohlwollende Präsenz, Ratschläge zum lokalen Leben und manchmal schöne Momente des Austauschs bei einer Mahlzeit zu haben. Es ist eine solidarische und herzliche Antwort auf die Kälte der Immobilienkrise.
Der Schweizer Rechtsrahmen: Was man über Untermiete wissen muss
Ein durch die Abstimmungen 2024 gewahrtes Grundrecht
Es ist natürlich, sich Fragen zur Rechtmässigkeit dieser Praxis zu stellen. Bei Roomlala möchten wir Sie beruhigen: Die Untermiete und damit auch die Vermietung eines Zimmers durch einen Hauptmieter ist in der Schweiz ein Grundrecht. Dieses Recht ist zudem fest verankert und durch Artikel 262 des Schweizer Obligationenrechts garantiert.
Dieser rechtliche Rahmen wurde kürzlich sogar von den Bürgern selbst bekräftigt. Tatsächlich bleibt die Rechtslage für die Untermiete nach den eidgenössischen Abstimmungen vom 24. November 2024 sehr günstig. Bei dieser wegweisenden Abstimmung lehnten die Schweizer (mit 51,58 % Nein) einen umstrittenen Gesetzesentwurf ab, der die Bedingungen für die Untermiete drastisch einschränken sollte. Diese Abstimmung zeugt von der Verbundenheit der Bevölkerung mit dieser mietrechtlichen Flexibilität, die zu Recht als unverzichtbarer sozialer Puffer wahrgenommen wird.
Dieser demokratische Sieg ermöglicht es Mietern heute, ihre freien Zimmer für den Studienbeginn 2026 in der Schweiz weiterhin gelassen anzubieten. Dieses Recht ist jedoch mit präzisen Pflichten verbunden, die unbedingt eingehalten werden müssen, um ein harmonisches und legales Zusammenleben zu gewährleisten.
Die goldenen Regeln für eine legale und unbeschwerte Untermiete
Wenn Sie Hauptmieter sind und einen Studierenden aufnehmen möchten, gibt es wichtige Punkte zu beachten. Die erste absolute Regel ist Transparenz gegenüber Ihrem Vermieter oder Ihrer Immobilienverwaltung. Sie sind gesetzlich verpflichtet, diese über Ihre Absicht zu informieren, ein Zimmer unterzuvermieten, und ihnen die Bedingungen dieser Untermiete mitzuteilen (Identität des Untermieters, Mietpreis, Dauer).
Es ist wichtig zu beachten, dass der Vermieter dieser Untermiete nur dann widersprechen kann, wenn er einen triftigen und begründbaren Grund hat. Aber Vorsicht, das Schweizer Recht ist in einem Punkt sehr streng: Die Untermiete darf keinesfalls einen missbräuchlichen Gewinn erzielen. Die Miete, die Sie vom Studierenden verlangen, muss zwingend dem Anteil der belegten Fläche im Verhältnis zur Hauptmiete entsprechen, die Sie zahlen.
Genauer gesagt wird laut Rechtsprechung ein kleiner Aufschlag toleriert, wenn Sie die Möbel und Ausstattungen bereitstellen. Dieser Aufschlag für die Abnutzung der Möbel und die Nebenkosten (WLAN, Strom) liegt im Allgemeinen zwischen maximal 15 % und 20 % der anteilig berechneten Miete. Die Einhaltung dieser Regel ist die Garantie für ein ethisches, solidarisches und rechtlich unangreifbares Vorgehen.
Gastgeber und Studierende: Wie gelingt das Zusammenleben für den Studienbeginn 2026?
Damit diese Lösung gegen die Krise funktioniert, muss sie für beide Seiten vorteilhaft sein. Für Gastgeber (ob Eigentümer oder Hauptmieter) ist das Vermieten eines Zimmers eine hervorragende Möglichkeit, der Inflation zu begegnen. Das Teilen der Wohnkosten hilft, die Kaufkraft zu bewahren, einen ungenutzten Raum zu rentabilisieren und gleichzeitig der Jugend einen grossen Dienst zu erweisen.
Für ein erfolgreiches Zusammenleben ist Kommunikation der Schlüssel. Bereits bei den ersten Gesprächen auf Roomlala empfehlen wir, die Hausregeln klar zu definieren. Hier sind einige Punkte, die vor der Vertragsunterzeichnung besprochen werden sollten:
- Nutzung der Gemeinschaftsräume: Legen Sie die Zugangszeiten zu Küche, Bad und die Nutzung der Waschmaschine fest.
- Besuch: Darf der Studierende Freunde oder Familie einladen? Wenn ja, wie oft und unter welchen Bedingungen?
- Reinigung: Legen Sie eine klare Aufteilung der Haushaltsaufgaben fest, um Frustrationen zu vermeiden.
- Lebensrhythmus: Besprechen Sie Ihre jeweiligen Gewohnheiten (Aufsteh- und Schlafenszeiten, Bedarf an Ruhe zum Lernen oder für Homeoffice).
Nehmen wir das Beispiel der Familie Morel in Lausanne. Als sie Sofia, eine Studentin an der EPFL, aufnahmen, erstellten sie eine kleine, informelle, aber klare Wohngemeinschafts-Charta. Sofia beteiligt sich mit 700 CHF pro Monat an den Hauskosten, was den Morels hilft, den Anstieg ihrer eigenen Nebenkosten abzufedern. Im Gegenzug geniesst Sofia ein aussergewöhnliches Wohnumfeld, weit weg vom Stress des Wohnraummangels für Studierende in der Schweiz.
Durch die Nutzung einer vertrauenswürdigen Plattform wie Roomlala sichern Sie Ihre Schritte ab. Wir stellen Ihnen Vertragsmuster zur Verfügung, die an die Schweizer Gesetzgebung angepasst sind, sowie ein sicheres Zahlungssystem und ein engagiertes Team, das Sie begleitet. Lassen Sie für den Studienbeginn 2026 nicht zu, dass die Wohnungskrise die Zukunft unserer Studierenden gefährdet: Öffnen Sie Ihre Türen, teilen Sie Ihren Alltag und leisten Sie einen aktiven Beitrag zu einer kollaborativen und zutiefst menschlichen Wirtschaft.
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